Was kann ich tun, wenn ich in Zahlungsschwierigkeiten komme (bzgl. Baufinanzierung)?

Um eine Baufinanzierung komplett zu organisieren sind verschiedene Bausteine nötig. Dabei kommt es auch darauf an sich eine qualitative Beratung einer Bank einzuholen. Durch plausible und durchgeplante Einnahme und Ausgabendaten kann, bereits über die meist sehr lange Laufzeit einer Immobilienfinanzierung, die Finanzierbarkeit sichergestellt werden. Durch den Einsatz entsprechender Darlehensbausteine kann ebenfalls durch eine langfristige Zinsfestschreibung das Zinsänderungsrisiko reduziert, beziehungsweise vollständig ausgeschaltet werden und so ebenfalls zu einer langfristigen Finanzierbarkeit beitragen.

Dabei kann auch der Baustein des Bausparens eingesetzt werden. Welcher Tarif bzw. welcher Anbieter für den Finanzierenden hier am sinnvollsten ist, kann durch einen Bausparvergleich leicht ermittelt werden. Bei diesem Bausparvergleich sollte sowohl auf den Soll, als auch auf den Habenzins geachtet werden. Aber auch die Abschlussgebühr und die Laufzeit bzw. der Regelsparbeitrag sollte in diesem Vergleich berücksichtigt werden. Sollte es jedoch zu einer drohenden Zahlungsunfähigkeit beim Schuldner einer Immobilieninanzierung kommen bietet sich frühzeitig ein Gespräch mit der finanzierenden Bank an.

In diesem Gespräch können mögliche Tilgungsaussetzungen besprochen oder Umfinanzierungen geplant werden. Wird auf diese Gespräche verzichtet, folgt meist nach der zweiten ausbleibenden Zins- und Tilgungsrate meist eine Weitergabe der Engagements an interen Kreditabteilungen. Findet sich keine Einigung zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber kommt es in letzter Instanz zur Verwertung der Sicherheit. Dies ist in den meisten Fällen die Grundschuld auf die finanzierte Immobilie. Im Zuge dessen kommt es zur Zwangsversteigerung.

Wird bei der Veräusserung der vollständige Restkreditbetrag erwirtschaftet ist die Forderung der Bank damit beglichen, Wird weniger erwirtschaftet bleibt die Forderung der Bank in Höhe des Restbetrags bestehen.

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