Was ist Effektivzins?

Der Effektivzins wird auch als Vergleichszins bezeichnet,und man sollte deswegen bei einem Vergleich und beim Berechnen von Kreditangeboten in erster Linie auf diesen achten.- Effektivzins berechnen-
In ihm sind neben den reinen Zinskosten auch noch weitere Kosten wie zum Beispiel Abschlußgebühren berücksichtigt. Außerdem bezieht er sich stets auf den Zeitraum von einem Jahr.

Wenn Sie sich beispielsweise 150.000 Euro leihen und einen jährlichen Nominalzins von 5 Prozent vereinbaren, dann bedeutet dies, dass Sie jeweils am 31. Dezember 7.500 EURO Zinsen bezahlen müssten.
Tatsächlich zahlen Sie diese 7.500 Euro aber in 12 monatlichen Raten zu jeweils 625 Euro. Sie bezahlen die erste Rate also eigentlich und tatsächlich um 11 Monate zu früh, die zweite um 10 Monate zu früh, die dritte um neun Monate zu früh usw. Weil Sie früher bezahlen als Sie eigentlich müssten, entsteht Ihnen - effektiv - ein kleiner Zinsverlust, und genau der findet im höheren Effektivzins seine Entsprechung.
Der zweite Teil des Unterschied erklärt sich aus Darlehensnebenkosten, wie zum Beispiel Bearbeitungsgebühren. Da die Darlehensnebenkosten von Bank zu Bank unterschiedlich sein können, erklärt dies auch, weshalb zwei Anbieter mit gleichem Nominalzins unterschiedliche Effektivzinssätze ausweisen.

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Nominalzins

Die eigentliche Verzinsung ist dem Nominalzins zu entnehmen. Er verkörpert den Zinssatz, auf dessen Basis die Zinsbelastung errechnet wird. Wenn man eine Kredit- und/oder Zinsberechnung durchführen möchte muß man immer mit dem Nominalzins rechnen.

Beim Dispo oder Dispositionskredit wird nur der Nominalzins angegeben. Weil neben den Zinsen keine weiteren Kosten anfallen, wird der Effektivzins nicht ausgewiesen.