Die Vollstreckung

Der Mahnbescheid

Hinweise und Tips

Pfändungs- und Überweisungsbeschluss

Dies -Antrag auf Erlass eines Pfändungs und Überweisungsbeschluss -ist die einfachste Art, an Ihr Geld zu kommen. Wenn Sie wissen, wer der Arbeitgeber Ihres Schuldners ist. Sie vollstrecken dabei nämlich in Forderungen des Schuldners, die dieser gegen eine dritte Person hat; dem sogen. Drittschuldner. Diese sog. Forderungsvollstreckung, Zwangsvollstreckung erfolgt daher auch nicht durch den Gerichtsvollzieher, sondern durch das zuständige Vollstreckungsgericht.
Dieses ist das Gericht, in dessen Bezirk der Schuldner seinen Wohnsitz hat. Zunächst müssen Sie in Ihrem Antrag genau angeben, gegen welche dritte Person der Schuldner eine Forderung hat. Es folgt die genaue Anschrift und bei Behörden das erforderliche Aktenzeichen. Dann benennen Sie die Forderung, welche gepfändet werden soll. Dies kann z.B. die Forderung gegen den Arbeitgeber auf Lohnauszahlung sein, gegen das Finanzamt auf Rückzahlung zu viel bezahlter Steuern, oder gegen die Sparkasse auf Auszahlung eines Sparguthabens. Ihrem Antrag müssen Sie auch noch den Vollstreckungstitel in einer vollstreckbaren Ausfertigung beifügen.

Sollte der Titel durch einen Gerichtsvollzieher zugestellt worden sein, so ist der Nachweis der Zustellung ebenfalls mit beizulegen. Je nach dem, wie der Fall gelagert ist, gibt es eine Vielzahl von speziellen Formularen. Sie sollten daher einen derartigen Antrag nur mit der Hilfe eines kompetenten Fachanwaltes der Schuldnerakuthilfe ausfüllen.
Das Gericht wird dann Ihren Antrag überprüfen und einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erlassen. Dieser wird dann durch den Gerichtsvollzieher zugestellt

Sonstiges.

Was ist eine Mahnung,
Mahnungen Fristen, Mahnbescheid

Eine Mahnung ist eine eindeutige Aufforderung des Gläubigers an seinen Schuldner. Er soll die geschuldete Leistung erbringen.
Ziel ist es die zustehenden Gelder möglichst termingerecht einzutreiben.
Die Mahnung ist rechtlich erforderlich damit der Schuldner in Verzug kommt.- § 286 Abs.1 Satz 1 BGB - Rechtlich nicht erforderlich ist die Mahnung für Leistungen die von der Zeit nach dem Kalender bestimmt sind. - § 286 Abs.2 Nr.1 BGB -
Mit der Mahnung kommt der Schuldner in Verzug und muß den gesamten Verzugsschaden ab diesem Zeitpunkt ersetzen.

Der Schuldner kommt nicht in Verzug, solange die Leistung infolge eines Umstandes unterbleibt, den er nicht zu vertreten hat, § 286 Abs. 4 BGB - kein Verzug ohne Verschulden - .
Die Mahnung ist an keine besondere Form gebunden. Sie kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Gesetzlich erforderlich ist nur eine einzige Mahnung.
In der Mahnung sollten Angabe von Datum und Nummer der Rechnung und des Lieferscheins sowie der Fälligkeit enthalten sein.
Reagiert der Schuldner nicht, ist ein gerichtliches Mahnverfahren einzuleiten.

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