Immobilien-Zwangsversteigerungen

Abwendung einer Zwangsversteigerung. Dies macht in Deutschland konkurrenzlos NUR die Immobilienakuthilfe.

Akteneinsicht

Jeder hat gemä ß Z.V.G. das Recht auf Einsicht in die Gerichtsakte. (siehe auch ZPO: richterliche Auskunftspflicht)

Amortisation

Sich aufgrund eines Tilgungsplans über einen bestimmten Zeitraum erstreckende Tilgung durch Rückzahlung von Teilbeträgen eines Darlehens neben der Zinszahlung.

Anderkonto

Treuhandkonto eines Notars für die Verwahrung von Fremdgeldern (z. B. des Käufers), wobei der Käufer von Haus- oder Wohnungseigentum eine möglichst gro ße Sicherheit hat. Die Abwicklung über das Notaranderkonto ist mit Kosten verbunden, garantiert jedoch schnelle, problemlose und sichere Abwicklung.

Aufhebung des Verfahrens

Das ZV Verfahren kann unter gewissen Umständen aufgehoben werden bzw. die einstweilige Einstellung bewilligt werden. Fragen Sie Ihre Schuldnerakuthilfe, wir helfen Ihnen bei der Abwendung.

Auflassung

Einigung über die Eigentumsübertragung der Immobilie -Haus oder Eigentumswohnung- vor einem Notar. Sie ist rechtlich zu trennen von dem Grundstückskaufvertrag, wird mit diesem allerdings in der Regel in der Urkunde verbunden.

Auflassungsvormerkung

Dient der Sicherung des Anspruches des Käufers eines Haus oder ETW auf Eigentumsübertragung. Sie wird in Kaufverträgen vereinbart. Die Auflassungsvormerkung wird ins Grundbuch eingetragen und macht jede Verfügung des Verkäufers unwirksam, falls sie den gesicherten Anspruch des Käufers vereiteln oder beeinträchtigen würde. Die Zahlung des Kaufpreises sollte immer von der Eintragung der Auflassungsvormerkung abhängig gemacht werden.

Ausbietungsgarantie

Die Gläubigerbank erbittet vom Bietinteressenten gern eine Ausbietungsgarantie. Der Bieter verpflichtet sich, im Versteigerungstermin nicht unter dieser bestimmten Bietsumme mitzubieten. Diese Verpflichtung mu ß notariell beurkundet werden.

Ausnahmekündigungsrecht

Der Ersteher der Immobilie kann dem Schuldner, der noch in dem Haus wohnt, unmittelbar nach Erwerb durch Z.V. kündigen. Wird die Immobilie von einem Mieter bewohnt, so gilt der gesetzliche Mieterschutz.

Aussetzung der Verkündung

Die Gläubigerbank kann die Verkündung des Zuschlagbeschlusses auf einen späteren Termin verschieben. Nicht selten wird der Meistbietende dann inoffiziell noch um eine Aufbesserung seines Gebotes gebeten.

Bürgschaft

Bürgschaft.

Baugenehmigung

Die Erteilung erfolgt nach einer Prüfung des Bauantrages durch Aushändigung eines Bauscheines. Das Bauvorhaben muss dafür mit dem geltenden Baurecht in Übereinstimmung stehen. Die Baugenehmigung kann mit Auflagen und Bedingungen verbunden werden. Erteilte Baugenehmigungen können von Dritten, deren Rechte beeinträchtigt werden, angefochten werden. Ohne Baugenehmigung errichtete Bauvorhaben können eingestellt oder sogar beseitigt werden.

Belastungen

Es müssen u.U. vom alten Eigentümer bestimmte Belastungen übernommen werden (Wohnrecht, Nie ßbrauch, Wohngeld, usw).

Bestehen bleibende Rechte

Erfasst die Rechte Dritter, die nach Zuschlag vom neuen Eigentümer zu übernehmen sind (z.B.Wegerecht, Niessbrauchsrecht, Grundschuld eines Gläubigers etc.).

Betreibender Gläubiger

Meistens ist es der betreibende Gläubiger, der das ZV Verfahren beantragt. Er kann auch die Einstellung des Verfahrens bewilligen.

Beurkundung

Es ist gesetzliche Vorschrift, dass Immobilienkaufverträge notariell beurkundet werden müssen. Nichtbeachtung führt zur Nichtigkeit des Vertrages. Die Nichtigkeit kann schon dann gegeben sein, wenn nicht alles, was vereinbart war beurkundet wird oder unrichtig beurkundet wird. Der Vertrag ist dann rückabzuwickeln.

Bietstunde

Die Bietstunde ist ein Zeitraum von 30 Minuten, in dem die Bieter ihr Gebot abgeben. Bei Abgabe weiterer Gebote über diesen Zeitraum hinaus kann die Bietstunde verlängert werden.

Courtage (Maklerprovision)

Sie beträgt in der Regel bei einem Immobilienerwerb (Häuser, Wohnungen und Grundstücke) vier bis acht Prozent des Kaufpreises. Eine Aufteilung dieses Betrages zwischen Käufer und Verkäufer ist möglich. Bei Vermietungen dürfen maximal zwei Monatskaltmieten als Courtage angesetzt werden.

Darlehen

Das Darlehen ist das wichtigste Kreditgeschäft und wird durch Vertrag zwischen Darlehensgeber und Darlehensnehmer begründet. Darlehen werden in aller Regel verzinslich gewährt. Der Darlehensgeber sichert das Darlehen durch Sicherungsmittel wie Hypothek, Grundschuld oder Bürgschaft ab.

Dienstbarkeit

Dienstbarkeiten sind Rechte an Grundstücken, die den Eigentümer zugunsten des Rechtsinhabers zur Duldung (z. B. Duldung der Benutzung) oder zu einer Unterlassung (beispielsweise von tatsächlichen Handlungen) verpflichten. Dienstbarkeiten sind nach den für Grundstücke geltenden Regeln zu bestellen, zu übertragen und aufzuheben. Sie werden in Abt. II des Grundbuchs eingetragen.

Es gibt in Deutschland NUR eine Möglichkeit sich vor Totalverlusten zu schützen und/oder seine Immobilie zu retten.
Sie sollten die Immobilienakuthilfe sofort kontaktieren und ein Informationsgespräch vereinbaren.

Abwendung einer Zwangsversteigerung
Einstellung des Verfahrens, Abwendung

Wenn für den Schuldner eine berechtigte Aussicht besteht, da ß das Versteigerungsverfahren vermieden werden kann, so kann er die einstweilige Einstellung von der Immobilienakuthilfe beantragen lassen.

Erbengemeinschaft

Bei der Erbengemeinschaft steht mehreren Personen ein Vermögen (möglicherweise auch in Form einer Immobilie) gemeinschaftlich zu.

Erst- und Wiederholungstermin

Zwangsversteigerung.

Ersteher

Der Ersteher ist der Bietinteressent, der im Verfahren Meistbietender bleibt und den Zuschlag erhalten hat.

Ertragswert

Der Wert, den ein Grundstück oder Haus durch die erzielbaren Einnahmen (Miete, Pacht) besitzt. Er errechnet sich aus der Jahresrohmiete und den Bewirtschaftungskosten. Wichtig wird der Ertragswert bei der Beleihung eines Grundstückes.

Flurstück

Zusammenhängende abgegrenzte Bodenfläche, die im Liegenschaftskataster unter einer Flurstücknummer geführt wird. Die Flurstücke werden nach Gemarkungen mit Nummern bezeichnet und bilden die Grundlage für den Nachweis von Grundstücken im Grundbuch.

Geringstes Gebot

Darf als absolutes Mindestgebot nicht unterschritten werden. Es setzt sich aus Verfahrenskosten, Grundsteuerschulden und evtl. aus bestehen bleibenden Rechten zusammen.

Grundbuchauszug

Abschrift aller zu einem Grundstück bestehenden Grundbucheintragungen. Sie ist wichtig für den Kaufinteressenten, um feststellen zu können, ob die Angaben des Immobilienverkäufers stimmen und ob der Kaufpreis ausreicht, um die Belastungen auf dem Grundstück abzulösen.

Grundpfandrechte

Rechte, die zur Sicherung von Forderungen auf Grundstücken lasten wie z.B. Hypothek und Grundschuld.

Grundsteuer

Die Grundsteuer ist eine Besitzsteuer und wird von den Gemeinden erhoben. Bemessungsgrundlage für die Steuer ist der sogenannte Einheitswert. Je nach dem Hebesatz kann die Grundsteuer in den Gemeinden unterschiedlich hoch sein.

Hypothek

Dingliche Sicherung der persönlichen Forderung an einem Grundstück, der Immobilie. Anders als bei der Grundschuld ist die Hypothek abhängig von der ihr zugrunde liegenden Forderung. Umgangssprachlich wird als Hypothek praktisch jede mögliche Form der Baufinanzierung bezeichnet.

Instandhaltungsrücklage

Dies ist die finanzielle Vorsorge für die Beseitigung auftretender Schäden oder Mängel. Sie empfiehlt sich für jeden Eigentümer. Beim Wohnungseigentum gehört die Ansammlung der angemessenen Instandhaltungsrücklage zur ordnungsgemässen Verwaltung. Jeder Eigentümer ist verpflichtet, sich an der Bildung der Rücklage zu beteiligen. Über die Höhe (EUR je qm und Jahr) entscheidet die Wohnungseigentümerversammlung.

Kataster

Das Liegenschaftskataster ist ein amtliches Verzeichnis von Grundstücken, das bei den Katasterämtern (Vermessungsämtern) geführt wird. Die Angaben über die Grundstücke geniessen öffentlichen Glauben.

Kaufvertrag

Der Kaufvertrag über Grundstücke muss notariell beurkundet sein. Er verpflichtet den Käufer zur Zahlung des Kaufpreises, den Verkäufer zur Übertragung des Eigentums.

Lageplan

Wird beim Katasteramt geführt. Der Lageplan ist die zeichnerische Darstellung auf einem katasteramtlichen Grundstücksplan.

Löschungsbewilligung

Die öffentlich beglaubigte Erklärung des Berechtigten, dass er der Löschung seines zu seinen Gunsten im Grundbuch eingetragenen Rechts zustimmt.

Löschungsvormerkung

Eintragung im Grundbuch, mit dem ein Berechtigter seinen Anspruch gegen den Eigentümer eines Grundstücks auf Löschung der Eigentümergrundschuld oder Hypothek absichern kann. Damit erreicht er z. B., dass ein ihm zustehendes Grundpfandrecht im Rang vorrückt.

Meistbietender

Um den Zuschlag zu erhalten ist Voraussetzung, dass man in der Bietphase Meistbietender bleibt. Der Meistbietende wird am Ende der Bietstunde benannt und für der Erhalt des Zuschlages vorgeschlagen.

Meistgebot

Das höchste abgegebene Gebot wird zum Ende der Bietstunde vom Rechtspfleger dreimal aufgerufen und dann verkündet.

Niessbrauch

Das persönliche, nicht vererbbare dingliche Recht an einem fremden Gegenstand, die Nutzungen aus ihm zu ziehen (Nutzniessung). Niessbrauch kann bestellt werden an beweglichen Sachen, an Grundstücken und an Rechten. Der Niessbraucher hat kein Verfügungsrecht über den Gegenstand, er darf ihn und seine Nutzungsart nicht ändern.

Notar

Notare sind unabhängige Träger eines öffentlichen Amtes und deshalb keine Interessenvertreter, sondern unparteiische Betreuer der Vertragsparteien. Grundstücks- und Immobilienkaufverträge bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der notariellen Beurkundung. Der Notar hat Prüfungs- und Belehrungspflichten, insbesondere hinsichtlich der rechtlichen Tragweite des Geschäfts. Für seine Tätigkeit erhält der Notar Gebühren, deren Höhe abhängig von Art und Ausmass der Tätigkeit und dem Wert des Geschäfts nach der Kostenordnung bestimmt wird.

Parzellierung

Teilung eines Grundstücks durch Erklärung des Eigentümers gegenüber dem Grundbuchamt, dass ein Grundstücksteil grundbuchmässig abgeschrieben und dieser Teil als selbständiges Grundstück eingetragen werden soll. Parzellierungen bedürfen häufig der behördlichen Genehmigung. Umfasst die Erklärung auch eine Verpflichtung zum Verkauf des abgeschriebenen Grundstücks, so ist sie notariell zu beurkunden.

Rangverhältnis

Rangrechte.

Sachwert

Der Sachwert eines bebauten Grundstücks ist die Summe aus dem Bodenwert und dem Bauwert. Die Herstellungskosten des Gebäudes - Haus - werden unter Berücksichtigung der technischen und wirtschaftlichen Wertminderung berücksichtigt. Bei selbstgenutzten Immobilien ist der Sachwert der für die Beleihung überlicherweise massgebende Wert.

Sanierungsgebiet

Eine Gemeinde kann einen Teil ihrer bebauten Fläche als förmliches Sanierungsgebiet ausweisen. In die Grundbücher wird ein entsprechender Vermerk eingetragen. Die Eigentümer können nur noch begrenzt verfügen. Steuervorteile sind zusätzlich möglich, wenn der Eigentümer eine Sanierungsmassnahme durchführt.

Schätzung

Für die Finanzierung der Immobilie - Haus oder Eigentumswohnung - verlangen die Banken auch die Schätzung eines vereidigten Bausachverständigen. Je nach Immobilie wird die Schätzung nach dem Sachwert oder dem Ertragswert durchgeführt, wobei die örtlichen Marktverhältnisse berücksichtigt werden müssen. In der Regel wird hierfür eine Gebühr berechnet.

Sicherheitsleistung

Zur Absicherung der Ernsthaftigkeit seines Gebotes muß jeder Bieter 10 Prozent des Verkehrswertes beim Rechtspfleger hinterlegen, die er am Ende der Versteigerung zurückerhält, wenn er nicht Meistbietender geblieben ist.

Spekulationsgewinn

Wird ein Grundstück innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren wieder veräussert, gilt im Privatvermögen der erzielte Gewinn zuzüglich etwaiger bereits vorgenommener Abschreibungen als sonstige Einkünfte im Sinne des Einkommensteuerrechts. Diese sind zu versteuern, wenn sie EUR 512 und mehr erreichen.

Steigpreis

Setzt sich zusammen aus dem Meistgebot und eventuell bestehen bleibenden Rechten. Bildet den Kaufpreis der Immobilie beim Ersteigern. Nach dem Steigpreis werden alle weiteren Kosten wie Grunderwerbssteuer oder Zuschlagsgebühr bemessen.

Teilungsversteigerung

Der Teilungsversteigerung liegt nicht eine Überschuldung zu Grunde, sondern sie hat zum Ziel, in einer Gemeinschaft (Ehe, Erbengemeinschaft) klare Verhältnisse zu schaffen. Hier wird das Objekt versteigert und der Erlös auf die berechtigten Personen aufgeteilt.

Verfahrenskosten

Die Verfahrenskosten sind die Ausgaben für die Bekanntmachung und die Durchführung der Zwangsversteigerung und werden vorweg dem Versteigerungserlös entnommen.

Verkehrswert

Die Höhe des Verkehrswertes - Haus- wird in der Regel von einem amtlich bestellten Sachverständigen festgesetzt. Sein Sachverständigengutachten, das dem Bietinteressenten zur Einsicht zur Verfügung steht, berücksichtigt alle Schäden und Mängel der Immobilie. Reden sie vorher mit den Immobilienspezialisten der Immobilienakuthilfe.

Versteigerungsvermerk

Sobald eine Zwangsversteigerung anberaumt wird, wird diese im Grundbuch vermerkt. Der Versteigerungsvermerk verhindert die Veräusserung der Immobilie durch den Schuldner, lässt jedoch weitere Eintragungen im Grundbuch zu.

Verteilungstermin

Etwa 4 bis 6 Wochen nach Zuschlagsverkündung findet der Verteilungstermin statt. Zu diesem Zeitpunkt muß der Erwerber den vollständigen Erwerbspreis beibringen. Der Erlös wird an diesem Tage anteilig an die Gläubiger ausgekehrt.

Wiederkaufsrecht

Das Wiederverkaufsrecht bedeutet das vertragliche Recht, eine verkaufte Sache zu einem späteren Zeitpunkt wieder zurückzukaufen. Hier sollten Sie mit der Immobilienakuthilfe reden, die Ihnen Lösungen aufzeigt

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Zuschlag, Zuschlagserteilung / -beschluss

Der Zuschlag wird in der Regel an die Person erteilt, die im Termin Meistbietende geblieben ist. Der Zuschlag erfolgt durch die Verkündung des Rechtspflegers im Zwangsversteigerungstermin. Der Beschluss zur Erteilung des Zuschlags wird auf einem amtlichen Dokument festgehalten und den Gläubigern, dem Schuldner und dem Erwerber zugestellt.

Zwangshypothek

Die Zwangshypothek ist eine Sicherungshypothek zur Sicherung von Forderungen, die im Wege einer Zwangsvollstreckung im Grundbuch eingetragen wird.

Zwangsversteigerung

Die Zwangsversteigerung, Hilfe bei Zwangsversteigerung und Zwangsversteigerung abwenden.