Rechte bei einer Zwangsversteigerung

In Deutschland hat der Schuldner laut Gesetz grössere Rechte als der Gläubiger. Wenn er seine Rechte kennen würde, hätte er große Chancen seine Probleme zu lösen und seine Immobilie zu behalten.

Das Problem ist, dass niemand diese Recht kennt und sie deswegen auch nicht anwendet bzw. anwenden kann.
Oder glauben Sie, dass Ihr Bankberater, der sich eigentlich in der Materie auskennt, Ihnen Ihre Rechte erklärt und damit gegen seinen Arbeitgeber arbeitet, ja sogar seinen Arbeitsplatz damit gefährdet ?

Doch wer kennt sie ?

Wir von der Immobilienakuthilfe helfen Ihnen Ihre Rechte zu wahren, diese wahrzunehmen und durch positives Finanzcontrolling die Zwangsversteigerung positiv zu beeinflussen.

Schuldnerschutz
Die Immobilienakuthilfe hebt ebenso wie der Bundesgerichtshof den Schuldnerschutz in der Zwangsversteigerung hervor.
Beispiele des Bundesgerichtshof für praktizierten Schuldnerschutz

Verfolgt ein Bieter rein rechtlich missbilligende Zwecke und ist selbst nicht interessiert, so wird das Recht zur Abgabe von Geboten rechtsmissbräuchlich ausgeübt.
Schuldnerschutz in der Zwangsversteigerung gewährt beispielsweise § 85a ZVG. Danach muss das Meistgebot in dem ersten Versteigerungstermin mindestens 50 Prozent des zuvor festgesetzten Verkehrswertes erreichen. Wird diese Grenze nicht erreicht, so ist der Zuschlag zu versagen und ein neuer Versteigerungstermin anzuberaumen. Wird das Verfahren aus anderem Grunde, nämlich in Folge einer Einstellungsbewilligung des Gläubiger oder durch Nichtabgabe von Geboten eingestellt, gilt die Grenze auch im Folgetermin. Die Wertgrenzen werden für § 85a ZVG und § 74a ZVG einheitlich gesehen, so dass eine Zuschlagversagung wegen Nichterreichen der 7/10-Grenze aufgrund eines Antrags des Gläubigers gemäß § 74a ZVG gleichzeitig auch die Grenze des § 85a ZVG für Folgetermine aufhebt.
Beschluss V ZB 1/08 vom 17.07.2008
Wird dem Meistbietenden des ersten Versteigerungstermins jedoch nachgewiesen, dass er ausschließlich im Interesse eines Gläubigers gehandelt hat und durch das Gebot der Schutz des Schuldners durch § 85a ZVG ausgehebelt werden sollte, so ist die Abgabe des Gebotes rechtsmissbräuchlich und nichtig. Das Vollstreckungsgericht hat gemäß § 71 Absatz 1 ZVG das Gebot zurückzuweisen. Dieses hat zur Folge, dass im darauffolgenden Termin erneut die Grenze von 50 Prozent gilt, zu der das Grundstück mindestens ersteigert werden muss.
Dadurch ist gewährleistet, dass der Schuldner nicht hilflos einer Manipulation der Gläubiger ausgeliefert und vor Verschleuderung seines Grundstücks geschützt wird.

Beispiele der Immobilienakuthilfe für praktizierten Schuldnerschutz

Die Immobilienakuthilfe hilft dem Schuldner und Eigentümer die Immobilie zu behalten und die Zwangsmassnahmen der Gläubiger positiv zu beeinflussen.
Fast 100 Prozente der angenommenen Fälle führen zum Erfolg. Einige Auszüge kann man unter den Referenzen nachlesen.