Zwangsversteigerung Eigentumswohnung. Was ist hier besonderes zu beachten ?

Eigentumswohnung

Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit den Miteigentumsanteilen am gesamten Eigentum.

Es gibt in Deutschland NUR eine Möglichkeit sich vor Totalverlusten zu schützen und/oder seine Immobilie zu retten:
Sie sollten die Immobilienakuthilfe sofort kontaktieren und ein Informationsgespräch vereinbaren.

Ist der oft gehörte Mietkauf eine Alternative?

Muster des Mietkaufs:
Der Kunde zieht ein und zahlt Miete. Parallel muss er sparen, um etwa nach zehn Jahren, den Kauf zu finanzieren. Die Miete wird bei einigen Anbietern vom Mietkauf zum Teil angerechnet. Außerdem muss er Genossenschaftsanteile kaufen.
Da Mietkauf am Ende teurer ist als Finanzieren; hinzu kommen Folgekosten,Instandhaltungskosten,Kreditkosten, Hände weg. Zudem ist Mietkauf auch noch riskant und es besteht die Möglichkeit, dass das Geld am Ende weg ist.
Hier Mietkauf weiter lesen, oder auf die Seite Mietkauf ist toll gehen.

Teilungsversteigerung

Der Teilungsversteigerung liegt nicht eine Überschuldung zu Grunde, sondern sie hat zum Ziel, in einer Gemeinschaft (Ehe, Erbengemeinschaft) klare Verhältnisse zu schaffen. Hier wird das Objekt versteigert und der Erlös auf die berechtigten Personen aufgeteilt.
Die Teilungsversteigerung beantragt also ein Miteigentümer selbst und kein Gläubiger. Nach § 749, 753 BGB hat jeder Teilhaber das Recht die Aufhebung der Gemeinschaft zu verlangen.
Mehr über die Teilungsversteigerung lesen Sie hier.

Fachbegriffe

Für Eigentumswohnungen wichtig
Gemeinschaftseigentum

Hier handelt es sich um das Grundstück sowie Teile, Anlagen und Einrichtungen des Gebäudes, die nicht im Sondereigentum oder eines Dritten stehen (z. B. Aufzug, Treppenhaus, Aussenbeleuchtung).

Wohnungseigentum

Rechtliche Bezeichnung für die Eigentumswohnung. Wohnungseigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung in Verbindung mit den Miteigentumsanteilen am gemeinschaftlichen Eigentum.

Teileigentum

Sondereigentum an nicht zu Wohnzwecken dienenden Räumen eines Gebäudes in Verbindung mit dem Miteigentumsanteil an dem Gemeinschaftseigentum, zu dem es gehört (z. B. Läden, Praxisräume, Garagen).

Eigentümergemeinschaft

Gesamtheit der Eigentümer einer Wohnungseigentumsanlage. Rechtlich eine nicht rechts- und parteifähige Bruchteilsgemeinschaft.

Eigentümerversammlung

Beschlüsse, die nach dem Wohnungseigentumsgesetz oder nach der Teilungserklärung von den Eigentümern zu treffen sind, werden von der Eigentümerversammlung gefasst. Sie hat mindestens einmal im Jahr stattzufinden und ist durch den Verwalter schriftlich einzuberufen, der auch den Vorsitz führt. Jeder Eigentümer hat grundsätzlich eine Stimme unabhängig von der Grösse seiner Wohnung oder der Zahl seiner Wohnungen. Durch Teilungserklärung können allerdings auch andere Regelungen getroffen werden (z. B. nach Miteigentumsanteilen oder Zahl der Wohnungen). Die Versammlung ist nur beschlussfähig, wenn die erschienenen Eigentümer mehr als die Hälfte der Miteigentumsanteile vertreten. Grundsätzlich genügt für Beschlüsse die einfache Mehrheit der Stimmen. Die Versammlung ist nicht öffentlich. Wohnungseigentümer können sich vertreten lassen, sofern dieses Recht nicht durch die Teilungserklärung ausgeschlossen sind. Über die Versammlung sind Protokolle anzufertigen.

Einzel-, Gesamtausgebot

Besteht ein zu versteigerndes Objekt aus verschiedenen Bruchteilen, so können diese Bruchteile auch einzeln ausgeboten werden. Ein Bieter für das Gesamtobjekt hat jedoch Vorrang.

Gemeinschaftseigentum

Siehe Eigentumswohnung

Sondereigentum

Siehe Eigentumswohnung

Teileigentum

Siehe Eigentumswohnung

Versteigerung Wohnung