Hilfe bei Zwangsversteigerung

Wir die Immobilienakuthilfe betreuen Sie vor, in und während der Zwangsversteigerung, Immobilienzwangsversteigerung, wenn Sie ein Haus oder Wohnung erwerben möchten. Wie schnell hat man hier einen Fehler gemacht oder etwas übersehen. Deshalb sollten sie hier Fachleute die Arbeit machen lassen; sie sparen sogar noch dabei.

Vor der Zwangsversteigerung Immobilie

Vor dem Termin sollte man sich einmal das Grundbuch des Objektes genau anschauen. Dieses ist in der Versteigerungsakte des Gerichtes. Prüfen sie genau welche Rechte von Ihnen übernommen werden müssen. Gibt es hier zum Beispiel ein lebenslanges Wohnrecht ?
Desweiteren sollten Sie auch bei Gericht in das Gutachten schauen. Es informiert über Bauzustand, Lage und Anschlüsse an öffentliche Versorgungsnetze.
Falls eine Innenbesichtigung der Immobilie möglich ist, sollte dies gemacht werden, denn wer kauft schon gerne die Katze im Sack?
Zehn Prozent der Verkehrswertes sind als Sicherheitsleistung vorher beim Gericht zu hinterlegen. Seit 02.2007 wird Bargeld nicht mehr akzeptiert. Es empfiehlt sich die Summe rechtzeitig auf die Gerichtskasse zu überweisen, oder eine Bankbürgschaft vorzuweisen.

Rangordnung § 10 ZVG

Vor der 1. Rangklasse rangieren noch Verfahrenskosten, die aus dem Versteigerungserlös vorweg entnommen werden.
Rangklasse 1, Zwangsverwaltervorschuss
Rangklasse 2, land- und forstwirtschaftliche Grundstücke, Lohnansprüche.
Rangklasse 3, öffentliche Lasten des Grundstücks, hier können regelmässig rückständige Grundsteuern geltend gemachte werden, sowie Gebühren für Müllabfuhr, Strassen- und Schornsteinreinigung oder Erschliessungskosten.
Rangklasse 4, Ansprüche aus Rechten an dem Grundstück, vor allem aus Grundpfandrechten und Dienstbarkeiten, rückständige Zinsen 2 Jahre. Unter den Rechten der Rangklasse 4 besteht wiederum die vom materiellen Grundstücksrecht vor geschriebene Rangordnung der §§ 879 bis 881, 883 BGB.
Rangklasse 5, persönliche Ansprüche.
Rangklasse 6, dingliche Rechte, die erst nach der Beschlagnahme des Grundstücks eingetragen wurden und daher gegenüber dem betreibenden Gläubiger unwirksam sind.
Rangklasse 7, 8, ältere Rückstände der Rangklassen 3 und 4.

Die Versteigerung

Bei der Versteigerung müssen sie Ihren Personalausweis mitbringen.
Die Zwangsversteigerung findet in der Regel aufgrund eines Antrags eines im Grundbuch abgesicherten Grundschuld- und Hypothekengläubigers statt. dies ist in den meisten Fällen ein Kreditinstitut.
Der Rechtpfleger liest zuerst die Eintragungen im Grundbuch, die Gläubiger mit ihren ansprüchen und Verkehrswert vor. Er weist auf Besonderheiten hin und legt das gesetzliche Mindesgebot fest. Dann beginnt die Bietstunde, welche mindestens eine halbe Stunde dauern muss.
Die Bietstunde endet erst, wenn der Rechtpfleger offiziell das Ende verkündet, egal ob er vorher dreimal mit dem Hammer aufgeschlagen hat. Wenn der Rechtspfleger die Eigentumsübertragung verkündet, nicht nach Eintragung im Grundbuch, sind Sie neuer Eigentümer.
Jetzt gehen alle Rechte und Pflichten an den neuen Eigentümer über und der Zuschlagsbeschluss ist gleichzeitig ein Räumungstitel gegen den alten Besitzer. Der neue Besitzer kann die sofortige Zwangsräumung betreiben.
Der neue Eigentümer kommt erst ins Grundbuch wenn er den Kaufpreis bezahlt hat. Dafür hat er sechs Wochen Zeit.
Die günstigsten Finanzierungen und Darlehen gibt es hier. Die Beratung ist natürlich kostenlos und es entstehen keine Vorkosten.

Gebotsgrenzen

Erster Zwangsversteigerungstermin

Gibt es beim ersten Versteigerungstermin, in dem ein Gebot abgegeben wird , ein Gebot unter 5/10 des Verkehrswertes, wird der Zuschlag von Amts wegen versagt.
Liegt das Gebot jedoch zwischen 5/10 und 7/10, kann ein Gläubiger, der bei 7/10 noch zum Zuge gekommen wäre, also Geld bekommen hätte, die Zuschlagsversagung beantragen.

Zweiter Zwangsversteigerungstermin

Hier gelten die Zuschlagsgrenzen nicht mehr. Dies, wenn in einem Termin zuvor ein Gebot gegeben wir. Wird in keinem Termin ein Gebot gegeben, so bleiben die Grenzen in jedem Termin bestehen. Hierbei sollten Sie sich unbedingt an die kompetenten Mitarbeiter der Immobilienakuthilfe wenden, da hier einiges zu beachten ist.

Die Realität, keine Hilfe bei Zwangsversteigerung

Wie Bürger von den Banken abgezockt werden.

Wir kennen alle die Situation: Geldprobleme, Überschuldung, Arbeitlosigkeit, Krankheit, Scheidung, Verlust des Arbeitsplatzes- und das Darlehen kann nicht mehr bezahlt werden.
Trotz jahrelanger treuer Verbindung zur Bank und Einbringung aller Barmittel in die Immobilie -Verwandendarlehen, Eigenleistungen, Lebensversicherungen und Sparverträge- kündigt die Bank dann in Folge das Darlehen.
Hier bricht dann für den Schuldner die Welt zusammen, weil er -als Nichtfachmann- sich einer massiven Armada von Fachleuten der Bank gegenübersieht, die alle nur sein Bestens wollen; sein Haus oder Eigentumswohnung. Der Schuldner hat keine Chance und keine Möglichkeit und es kommt wie es kommen muss: Die Immobilie wird Zwangsversteigert.
Manchmal, wenn es ganz übel läuft, dann verbreitet die Bank Hoffnungen und der Bankberater macht ein ganz freundliches Gesicht - hat aber das Messer schon hinter dem Rücken-. Sinn dieser Aktion ist es nicht nur die Immobilie des Schuldners zu einem günstigen Preis zu bekommen, sondern am besten noch das Haus oder Wohnung der Eltern, Geschwister, Tanten.....
Die Bank wird dem Schuldner dann anbieten dass hier weitere Familienangehörige bürgen könnten um die Immobilie zu retten. Ziel und Sinn dieser ganzen Aktion ist es aber nur den Schaden der Bank zu minimieren und auch noch die Immobilien der Verwandschaft zu versteigern.

Ergebnis: Alles Barkapital des Schuldners verloren, seine Immobilie verloren und noch einen grossen Batzen Restschulden an die Bank,weil die Immobilie fast nie zum Verkehrswert versteigert wird.
Im Endergebnis hat die Bank -welche die Immobilie dann günstig selbst ersteigert, ihrer Immobilienabteilung wieder gibt und teuer verkauft- ein Riesengeschäft gemacht und der Schuldner ist am Ende.
Muss das sein? wie kann man diesen Teufelskreis durchbrechen? Der Schuldner braucht einen kompetenten Fachmann und Partner aus der Immobilienwirtschaft der mit den Banken -in gleicher Augenhöhe- verhandeln kann und möglicherweise seine Immobilie rettet. Noch besser wäre es wenn der Schuldner frühzeitig einen Immobilienschutz quasi gegen Zwangsversteigerung abschliesst. Denn wer erkennt schon die Gefahren, bzw. wer von den Besitzern hat sich schon einmal seine Zweckerklärung durchgelesen, die er bei Darlehensabschluss unterschreiben muss und sich damit mit Haut und Haaren der Bank ausliefert?
Deswegen schützen und absichern? Geht das?
Ja es geht; quasi eine Versicherung und Absicherung gegen Zwangsversteigerung. Fragen Sie uns.
Denn durch verkaufte Kredite kann Ihre Immobilie trotz regelmässiger Bedienung des Darlehens versteigert werden. Wussten Sie das?

Immobilienzwangsversteigerung, Hypotheken